In ihrem Bestreben eine Politik der Teilhabe einzuläuten, hat die Regierung zur Koordinierung der Konsultationsphase die Zusammenarbeit mit drei großen zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgenommen, UNICEF Spanien, dem nationalen Netzwerk Plataforma de Infancia und dem Child and Youth Friendly Governance Project. Aus dieser Zusammenarbeit ging die Gründung eines Kinderberatungskommittees hervor, bestehend aus 17 Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren, die mithilfe von über die ganze EU verteilten, lokalen Ombudsämtern ausgewählt wurden. Dieses Kommittee hatte zur Aufgabe, Konsultationsfragebögen zu entwerfen, den Konsultationsprozess zu überwachen und einen Abschlussbericht mit Empfehlungen für die politischen Entscheidungsträger anzufertigen.
Der Beteiligungsprozess beinhaltete eine über zwei Monate laufende Online-Studie, die Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen sozialen Umfeldern Gelegenheit gab, ihre Perspektiven mit anderen zu teilen. Zwecks Auswertung der Umfrageresultate und Erstellen eines Berichts mit ihren Erkenntnissen und Empfehlungen arbeitete das Kinderberatungskommittee in Kollaboration mit dem Child and Youth Friendly Governance Project.
Abschließend haben Mitglieder des Kinderberatungskommittees eine von der Regierung organisierte Veranstaltung in Spanien besucht. Auf dieser Veranstaltung haben sie ihre nochmals überarbeiteten Empfehlungen den Regierungsvertretern in formellem Ambiente präsentiert und haben damit denjenigen politischen Themen Gestalt gegeben, die Spanien während seiner Amtszeit als Vorsitz des Rates bevorzugt zu behandeln gedachte.