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Praxisbeispiele für den Schutz und die Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Krisen und Notsituationen
Schottland: Klimaversammlung für Kinder (2020-2021) |
Das in Schottland im September 2019 verabschiedete Klimawandel-Gesetz zur Emissionsreduktion erforderte die Einberufung einer Bürgerversammlung zum Thema Klimawandel. In ihrer Rolle als von der schottischen Regierung unabhängige Institution brachte die Versammlung über 100 Teilnehmende aus verschiedenen sozialen Schichten zusammen, um sich zu informieren, zu beratschlagen und Empfehlungen darüber auszusprechen, wie die Klimakrise effektiv und gerecht angegangen werden kann.
Da die Mitglieder der Versammlung zwischen 16 Jahren und älter waren, lud das Sekretariat zum Zweck der besseren Beteiligung und Mitwirkung von Kindern aus ganz Schottland das schottische Kinderparlament, eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Teilhabe von Kindern an politischen Entscheidungsprozessen einsetzt, ein. Die Einbeziehung von Kindern in die schottische Klimaversammlung stellt einen bedeutenden Meilenstein dar in dem Bestreben, Kinderrechte durch ihre Mitwirkung bei klimapolitischen Entscheidungen umzusetzen.
Ukraine und Nachbarländer: Kinderfreundliche Notfallmaßnahmen (2022) |
Als Folge der Konflikteskalation in der Ukraine wurden Millionen von Kindern heimatlos oder in angrenzende Länder vertrieben. UNICEF-Initiativen zielen darauf ab, wichtige Versorgungsleistungen zu erbringen, Kinderrechte zu schützen und Schulunterricht sowie soziale Dienste für ukrainische Kinder aufrechtzuerhalten, und nehmen sich somit der wichtigsten Bedürfnisse ukrainischer Geflüchteter und vertriebener Kinder an.