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Tendenzen und Herausforderungen: Schutz vor Gewalt

Entwicklungen im Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt mit Schwerpunkt auf herausfordernde Aspekte

Gewaltschutz

Der Bereich Gewaltschutz stellt keinen thematischen Schwerpunkt des Deutschen Kinderhilfswerkes dar. Um dennoch eine fundierte Einschätzung der entsprechenden Entwicklungen zu gewährleisten, wurde die eigene Recherche durch eine digitale Expert*innenrunde mit zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen des Themenbereichs ergänzt, in der die Zielsetzungen der Europäischen Kinderrechts­strategie erörtert wurden.

Insgesamt kam es im Überprüfungszeitraum zu einigen wichtigen Meilensteinen im Bereich des Gewaltschutzes für Kinder. Zu nennen ist hier etwa die Stärkung des Amtes der bzw. des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) durch das Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen (2025). Infolge der Pandemie wurden, insbesondere für den digitalen Raum, mehr Beratungsangebote geschaffen und Rechtsvorschriften verbessert. Das föderale System sowie der Fachkräftemangel stellen jedoch weiterhin strukturelle Herausforderungen für einen flächendeckenden und einheitlichen Kinderschutz in Deutschland dar.  

In der Gesamtschau hat die Zahl der festgestellten Kindeswohlgefährdungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen.1 Das könnte einerseits auf gestiegene Fallzahlen hindeuten, andererseits aber auch ein Zeichen der zunehmenden öffentlichen Sensibilisierung für das Thema sein.2

Im Folgenden werden Entwicklungen zwischen Anfang 2021 und März 2026 aus kinderrechtlicher Sicht abgebildet und anhand relevanter Beispiele dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf den herausfordernden Aspekten liegt. Dabei wird überwiegend über die neuesten Veränderungen und nicht über bereits bestehende staatliche Maßnahmen berichtet. Der Text entspricht dem Stand von März 2026. Teilweise werden sich überschneidende Aspekte, die hier nicht aufgegriffen werden, in einem der anderen sechs Teilbereiche der Strategien weiter ausgeführt (s. dazu „Tendenzen und Herausforderungen“ in den Themenbereichen „Kindgerechte Justiz“ und „Zugang zu und sichere Nutzung von Technologien“).  

Ausführlichere Informationen zu einzelnen Maßnahmen finden Sie in unserer Datenbank, die den Umsetzungsstand der Europäischen Strategien anhand staatlicher oder staatlich geförderter Maßnahmen dokumentiert. 

1. Gewalt verhindern und beenden

2. Institutionen und Fachkräfte sensibilisieren und stärken

Gewaltschutz Maßnahmen

Entdecken Sie Maßnahmen und Ansätze zur Prävention von Gewalt und zur Stärkung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen.

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Gewaltschutz Good Practice

Erkundigen Sie sich zu Praxisbeispielen für wirksame Gewaltprävention und den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt.

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