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Den Teilnehmenden werden geometrische Symbole vorgelegt. Sie erhalten den Auftrag, sich dem Symbol zuzuordnen, dass ihrer Meinung nach am ehesten zum Thema passt. Die so entstandenen Gruppen tauschen sich nun kurz über das Thema aus und nehmen anschließend dazu Stellung im Plenum.
1. Die Teilnehmer*innen sitzen im Kreis. Die Moderation legt die Zettel mit verschiedenen geometrischen Symbolen (z.B. Dreieck, Kreis, Quadrat, Pfeil, Vieleck) verteilt im Kreisinneren aus (siehe Kopiervorlage).
2. Die Moderation nennt das Thema oder die Sachfrage (z.B. Sollen Kinder und Jugendliche ab 14 ein Wahlrecht erhalten? Soll unsere Straße eine Spielstraße werden? usw.).
3. Sie bittet die Teilnehmer*innen sich nun zu dem Symbol zu begeben, das am ehesten der jeweiligen Haltung, Einstellung und Meinung entspricht.
4. Die so gebildeten Kleingruppen tauschen in einem kurzen, ersten Gespräch ihre Meinung aus. Diese Phase sollte nicht länger als 15 Minuten dauern. Die Gruppen notieren ggf. Schwerpunkte auf Karten bzw. auf einer Wandzeitung.
5. Die Gesamtgruppe kommt wieder zusammen. Die Kleingruppen berichten von den Schwerpunkten im Gespräch. (Die eventuell entstandenen Karten werden an einer Pinnwand visualisiert und dienen den Teilnehmer*innen zur Vorstellung ihrer Ergebnisse).
keine
Diese Methode birgt sehr viel Potenzial in sich. Die individuelle Interpretation der Symbole und die Verbindung der eigenen Haltung zum Thema regt Teilnehmer*innen zum Austausch an, da sicher auch kontroverse Interpretationen und Meinungen aufeinandertreffen.
keine Angaben
kein Beispiel vorhanden