"Childhood-Häuser sind in Deutschland nach dem skandinavischen Barnahus-Modell eingerichtete, kinderfreundliche, ambulante Orte, an denen Kinder und Jugendliche, die körperliche oder sexualisierte Gewalt erleben oder miterleben, interdisziplinär betreut, untersucht und rechtlich begleitet werden. Initiiert werden die Häuser von der World Childhood Foundation Deutschland in Kooperation mit Partnern wie Universitätskliniken, Polizei, Justiz und Jugendhilfe, mit dem Ziel, traumatisierende Mehrfachbefragungen zu vermeiden und das Kindeswohl in den Mittelpunkt zu stellen. Die Finanzierung ist heterogen, angestrebt wird der Übergang in eine vollständig öffentliche Förderung. Im Zuge der Recherchen zur Neuauflage des Kinderrechteindex (2025) des Deutschen Kinderhilfswerkes hat sich ergeben, dass seit 2021 einige Bundesländer angefangen haben Childhood Häuser mit öffentlichen Mitteln zu fördern.
zum Projekt
Hier geht es zu einer Übersicht über bestehende Childhood-Häuser und deren Förderung (Stand Juli 2025): https://www.dkhw.de/filestorage/1_Informieren/1.1_Unsere_Themen/Kinderrechte/Kinderrechte-Index/2025/Indikatoren_Datengrundlage/Schutz/Verbreitung_von_Childhood-Haeusern.pdf