Lasst Kindern SpielRaum
Das Deutsche Kinderhilfswerk hat für das Bündnis Recht auf Spiel einen kurzen Film produziert. Schauen Sie sich das kurze Video an und tragen Sie die Botschaft mit in Ihre Arbeit.
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Erfahren Sie, wie das Bündnis durch Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit Spielräume und Spielkulturen für Kinder stärkt und sich politisch für ihr Recht auf Spiel einsetzt.
Das Bündnis Recht auf Spiel ist eine Initiative des Deutschen Kinderhilfswerkes. Seit 2008 engagieren sich in dem deutschsprachigen, interdisziplinären Netzwerk Menschen für vielfältige Themen rund um das Recht auf Spiel und bilden gemeinsam eine starke Lobby.
Das Bündnis Recht auf Spiel
Das Deutsche Kinderhilfswerk hat für das Bündnis Recht auf Spiel einen kurzen Film produziert. Schauen Sie sich das kurze Video an und tragen Sie die Botschaft mit in Ihre Arbeit.

In diesem Netzwerk haben sich Fachkräfte unterschiedlicher Berufe, Institutionen und Organisationen zusammengeschlossen, um gemeinsam mit engagierten Privatpersonen eine Lobby für Kinder und Jugendliche zu bilden. Dazu zählen Planende aus Behörden oder Planungsbüros, Pädagog*innen aus Bildungseinrichtungen oder Interessenvertretungen ebenso wie Elterninitiativen oder gemeinnützige Vereine.
Zu den engagierten Mitwirkenden zählen u.a.
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Durch den UN-Ausschuss wurde bereits 2013 festgestellt, dass das Recht auf Spiel weltweit nicht der UN-Kinderrechtskonvention entsprechend umgesetzt wird. Kindern fehlen Zugänge, Möglichkeiten, Freiräume und freie Zeit zum nicht reglementierten Spiel. Er klagt an, dass die Aneignung eines eigenständigen Kulturausdruckes, Rechte der gesellschaftlichen Teilhabe sowie Freiheit in Zeit-, Rückzugs- und Raumgestaltung nicht für jedes Kind gegeben seien. Vor allem soziale Randgruppen und Marginalisierte seien von bestimmten Angeboten und Privilegien ausgeschlossen.
Das Deutsche Kinderhilfswerk hat zusammen mit Mitwirkenden aus dem Bündnis Recht auf Spiel folgende vier thematische Kernbereiche identifiziert, um spezifische Defizite und Handlungsforderungen in Deutschland benennen zu können:
Vor allem mangelnde Teilhaberechte, die fehlende Bekanntmachung der UN-Kinderrechtskonvention und gesellschaftliche Probleme wie Diskriminierung und Kinderarmut bedingen auch für das Recht auf Spiel konkreten Handlungsbedarf in Deutschland. Das Recht auf Spiel ist auf Landes- und Kommunalebene zu verankern, um so bessere finanzielle und gesellschaftliche Voraussetzungen für das freie Spiel für alle Kinder zu schaffen.
Sie finden hier unsere
Das Bündnis Recht auf Spiel versteht sich als deutsche Sektion der Internationalen Vereinigung für das Recht des Kindes zu Spielen (IPA ), dem weltweiten Forum für die Umsetzung des § 31 der UN-Kinderrechtskonvention: Global denken, lokal handeln! Auf jährlichen weltweiten Treffen und auch im digitalen Raum vernetzen sich die Engagierten untereinander und inspirieren sich gegenseitig.
Anlässlich der Erstellung des General Comment zum Recht auf Spiel hat die IPA diesen eindrücklichen Film über das Recht auf Spiel erstellt.

Die Mitwirkenden teilen die gemeinsamen Positionen und bringen sie in ihre Gremienarbeit und Lobbygespräche ein, vernetzen sich mit anderen Mitwirkenden und initiieren gemeinsame Projekte und Veranstaltungen. Als zentrale Veranstaltung bereiten sie gemeinsam den jährlichen Weltspieltag vor und führen ihn vor Ort durch.