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Atomspiel (2) (Kennenlernen)

Kurzbeschreibung:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegen sich als freie Atome im Raum. Auf Zuruf bilden sie "Atomgruppen" mit verschiedenen Personenzahlen. Die Atome einer Gruppe tauschen ihre Namen, sprechen über Eigenschaften, Hobbys, Gemeinsamkeiten usw.

Methodentyp:
Spiel
Altersgruppe:
7 - 99
Gruppengröße:
12 - 100
Dauer:
ca. 15 Minuten
Verfahrensart:
sprechen
hören
Phase:
am Anfang
Spielcharakter:
Spiel ohne Gewinner
Anzahl Personal:
1
Personal:
(Spiel-) Leiterin/(Spiel-) Leiter
Benötogtes Material:
Musik, Abspielgerät
Meterialbedarf:
gering
Sozialform:
in Paaren
in Kleingruppen
Ziele:
Kennenlernen (allgemein)
Kennenlernen (mit Namen)
Kennenlernen (mit Eigenschaften, Vorlieben usw.)
Förderung und Anregung der Kommunikation
Durchführung:

Dieses sehr bekannte Spiel ist in der Grundform ein Ausscheidungsspiel. Es kann aber auch als Kennenlernspiel eingesetzt werden (siehe auch Varianten).

1. Die Spielleitung hat Musik eingeschaltet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegen sich dazu als "freie Atome" schwebend im Raum.

2. Plötzlich bricht die Musik ab und die Spielleitung ruft eine Zahl in den Raum, z.b.: Vier!

Aufgabe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist es nun, so schnell wie möglich "Atomgruppen" von vier Atomen (Personen) zu bilden.

3. Die "Atombestandteile", die sich zusammengefunden haben, nennen nun zunächst gegenseitig ihre Namen (falls diese noch nicht bekannt sind). Zusätzlich können die Teilnehmenden den anderen Teilchen ihres Atoms drei Dinge nennen, die für sie charakteristisch sind, z.B. woher sie kommen, ihre Vorlieben und Hobbys, nach Gemeinsamkeiten suchen, usw. Die Spielleitung gibt entsprechende Anweisungen. Überiggebliebene Atome scheiden aus.

4. Danach schwirren die Atome wieder zur Musik frei durch den Raum, solange bis die Spielleitung die Musik abbricht und erneut eine Zahl ruft. Übriggebliebene Atome scheiden wieder aus.

Das Spiel kann auch als Kennenlernspiel eingesetzt werden. In diesem Falle nennen die „Atombestandteile“, wenn sie sich zusammengefunden haben, gegenseitig ihre Namen. Zusätzlich können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den anderen Teilchen ihres Atoms drei Dinge nennen, die für sie charakteristisch sind. (Bei dieser Variante ist aber nicht sicher gestellt, daß jeder einmal ein mit jedem ein Atom bildet.) (siehe SP76)

Hinweise zur Durchführung:

- Bei diesr Methode des Kennenlernens ist es natürlich nicht möglicht, dass jeder mit jedem einmal als Atom zusammentrifft. Die Spielleitung sollte zu Beginn darauf hinweisen, dass Atome neugireig sind und Wiederholungen nicht mögen. Ziel ist es, immer wieder neue Atome zu treffen, also möglichst nicht mehrmals mit einem Atom in einer Atomgruppe zu sein.

Pädagogische Hinweise:

- Dieses Spiel ist sehr dynamisch und hilft "unruhigen" Teillnehmerinnen und Teilnehmern, ihre Spannungen abzubauen.

Varianten:

Variante 1: Zusätzlich kann, nachdem die Atome gebildet worden sind, die Aufgabe gegeben werden, bestimme Arten von "Atomen" darzustellen. Beispielsweise ein "Viereratom mit drei Füßen und vier Händen auf den Boden" usw.

Variante 2: Eine besonders reizvolle Variante ist es, die Atome von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern "blind", also mit geschlossenen Augen bilden, zu lassen.

Sonstiges:

keine Angaben

Beispiel:

kein Beispiel vorhanden