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Abstimmung mit den Füßen

Kurzbeschreibung:

Bewegungsorientiertes Abstimmungsverfahren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen zu Musik um große Felder mit den jeweiligen Vorschlägen herum. Stoppt die Musik, positionieren sie sich. Wenig oder gar nicht besetzte Felder werden gestrichen. Eine neue Runde beginnt.

Methodentyp:
Sonstige Methode
Altersgruppe:
7 - 99
Gruppengröße:
10 - 40
Dauer:
ca. 15 Minuten
Verfahrensart:
sich bewegen
Phase:
Arbeitsphase
Anzahl Personal:
1
Personal:
Moderator/in
Benötogtes Material:
Für Innenräume: Klebeband, Zettel mit den Vorschlägen bzw. Themen, Abpielgerät für Musik, Für Draußen: Kreide, Abpielgerät für Musik
Meterialbedarf:
gering
Sozialform:
in der Gesamtgruppe
Ziele:
Entscheidungen treffen
(eigene/andere) Positionen wahrnehmen
Auswahl von Themen und Vorschlägen
Entscheidung/Auswahl zwischen Themen/Projekte
Durchführung:

1. Nachdem in der Gruppe Vorschläge zu Lösungen, Themen usw. gesammelt worden sind, werden diese zur Entscheidung gestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer positionieren sich bei dieser Methode mit ihrem ganzen Körper, indem sie sich auf ein Feld stellen.

Zunächst werden auf dem Boden große Felder visualisiert, denen je ein Vorschlag zugeordnet wird.

Im Freien werden dazu mit Kreide die Felder auf Asphalt oder Steinplatten gemalt und die Vorschläge hinein geschrieben.

In Innenräume werden die Felder mit Klebeband auf dem Boden markiert, die Vorschläge auf Zettel geschrieben und in die Felder hineingelegt.

2. Die Moderation erläutert noch einmal kurz die Vorschläge und bittet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich zu überlegen, welchen Vorschlag sie favorisieren.

3. Nun setzt Musik ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegen sich um die Felder herum. Sie hüpfen, laufen, sie schlenkern mit den Armen, schlottern mit den Knien usw.

4. Plötzlich stoppt die Musik. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich nun auf denjenigen Vorschlag, den sie favorisieren. Ein erstes Meinungsbild entsteht.

5. Felder, die nur wenig oder sogar gar nicht besetzt sind, werden gestrichen, mit Kreide durchgestrichen bzw. der Zettel wird entfernt.

6. Die Musik setzt wieder ein und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kreisen wieder um die Vorschläge herum, bis die Musik wieder stoppt. Es gilt sich neu zu entscheiden. Wenig oder gar nicht besetzte Felder werden erneut gestrichen.

7. Dieses Vorgehen wird solange wiederholt, bis eine vorher vereinbarte oder von der Gruppe akzeptierte Anzahl von Vorschlägen zur Weiterbearbeitung übrigbleibt.

Hinweise zur Durchführung:

- Bei der Bestimmung der Größe der Felder muss bedacht werden, wie viele Vorschläge übrigbleiben sollen. Sie müssen auch am Schluss genügend Platz für die Teilnehmer, die sich für einen Vorschlag entschieden haben, bieten. "Kuschlig" darf es ruhig ein bisschen sein.

- Nach einer Entscheidungsrunde kann es gerade über Streichungen zu Diskussionen kommen. Es sollte vorher vereinbart werden, wie lange solche Diskussionen gehen dürfen und wie dabei verfahren wird.

- Evtl. kann die Möglichkeit zur Enthaltung eingeräumt werden.

Pädagogische Hinweise:

- Es kann notwendig werden, dass die Moderation Teilnehmer, die sich schwer mit einer Entscheidung tun, unterstützt und berät. Dies sollte vorsichtig und unter Wahrung der Neutralität geschehen.

Varianten:

keine

Sonstiges:

keine Angaben

Beispiel:

kein Beispiel vorhanden