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Die Teilnehmer*innen assoziieren zunächst zu Bildern, die nichts mit dem Ausgangsproblem zu tun haben. Im nächsten Schritt versuchen sie, das Ausgangsproblem mit diesen ersten Gedankenverknüpfungen zu verbinden. Anschließend werden die Vorschläge auf ihre Realisierbarkeit überprüft.
1. Die Gruppe einigt sich auf ein zu bearbeitendes Problem/Thema, das klar formuliert und (schriftlich) festgehalten wird.
2. Nun werden drei bis fünf Bilder oder Fotos, die nichts mit dem Thema zu tun haben, d.h. inhaltlich möglichst weit entfernt sind, auf dem Boden ausgelegt.
3. Die Moderation bittet die Teilnehmer*innen, sich auf ein Bild zu einigen, mit dem sie sich beschäftigen und zu dem sie sich äußern möchten.
4. Haben sie sich geeinigt, wird das ausgewählte Bild aufgehängt oder zentral gelegt, so dass es alle gut sehen können. Nun assoziieren die Teilnehmer*innen schlagwortartig und frei zu diesem Bild. Die Gedankenverknüpfungen werden vom Moderationsteam auf Karten notiert. Danach oder während des Assoziierens werden die Karten auf eine Pinnwand gehängt.
5. Ist diese Assoziationsrunde abgeschlossen, rückt die Ausgangsfrage wieder in den Vordergrund. Die Teilnehmer*innen erhalten nun den Auftrag, Vorschläge zur Lösung des Ausgangsproblems zu machen, indem sie versuchen, das Ausgangsproblem mit den Assoziationen in Verbindung zu bringen. Dabei entstehen zumeist sehr kreative und unkonventionelle Vorschläge, die wieder notiert werden.
6. In einem letzten Schritt werden die notierten Vorschläge für alle sichtbar ausgehängt und in einer Diskussion auf ihre Realisierbarkeit überprüft.
Variante 1: Dieses Verfahren kann auch in Teilgruppen durchgeführt werden, die anschließend ihre Vorschläge zusammentragen und miteinander vergleichen.
Allerdings wird dann für jede Gruppe entsprechendes Material und eine Moderation benötigt.
Variante 2: siehe "Pappnasen"
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