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In Kleingruppen malen die Teilnehmenden zu einem von der Moderation vorgegebenen Impulsbegriff gemeinsam ein Bild. Anschließend werden die Bilder den anderen Gruppen präsentiert und gemeinsam besprochen.
1. Die Teilnehmer*innen bilden Kleingruppen von drei bis fünf Personen.
Jede Teilgruppe erhält einen Malbogen und Stifte.
2. Die Moderation nennt ein Thema, eine Impulsfrage oder einen Impulsbegriff zum Thema. (Beispielsweise: Wie soll unsere zukünftige Schule aussehen? Wie soll eine kinderfreundliche Stadt aussehen? Wie soll der optimale Spielplatz aussehen? usw.)
3. Die Kleingruppen malen gemeinsam zum Impuls ein Bild. Dazu haben sie etwa 15 Minuten Zeit (evtl. leise Musik im Hintergrund).
4. Die Kleingruppen präsentieren ihre Bilder den anderen Gruppen, die nun Vermutungen über den Inhalt und die Aussage des Bildes äußern.
5. Anschließend erläutert die Gruppe ihr eigenes Bild. Während der Erläuterung notiert die Moderation Stichwörter auf Karten. Diese werden anschließend an eine Pinnwand neben die Bilder geheftet. (Bei 6-7-jährigen Kindern sollte auf diesen Schritt und die folgenden verzichtet werden - es genügt die Erläuterung der Zeichnungen.)
6. Nachdem alle Gruppen ihre Bilder vorgestellt haben, werden die Stichworte gesichtet und evtl. geclustert.
7. Die gesammelten Stichwörter dienen als Ausgangspunkt für die weitere Arbeit am Thema. Mit ihrer Hilfe können Schwerpunkte gesetzt werden, Arbeitsgruppen gebildet werden u.ä.
keine
Bei Erwachsenen stößt Bilder malen oft auf Widerstände. Die Moderation kann darauf hinweisen, dass die malerische Auseinandersetzung einen anderen Zugang zum Thema darstellt, der neue, noch nicht bedachte Aspekte freilegen kann.
keine Angaben
kein Beispiel vorhanden