Kinderrechte in Deutschland
Engagement – Information – Vernetzung

Stefanie Gollmer

Projektleitung Kinderrechteschulen

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Das sind kinderrechteschulen

Hier werden Kinderrechte gelebt

Die Schule ist einer der wichtigsten Lern- und Lebensorte für Kinder. Hier verbringen sie einen Großteil ihrer Zeit, gehen Freundschaften ein, haben Erfolgserlebnisse oder müssen auch mal mit Niederlagen umgehen. Das Umfeld von Kindern und die Förderung ihrer individuellen Entwicklung sind prägend für das Heranwachsen zu eigenständigen, starken Persönlichkeiten. Dazu gehört auch, den Schülerinnen und Schüler die Kinderrechte zu vermitteln und diese aktiv im Schulalltag erfahrbar zu machen, wie zum Beispiel durch eine Beteiligung an schulinternen Entscheidungen.  

Mit dem Projekt „Kinderrechteschule“ unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk seit 2013 bundesweit Grundschulen dabei, die Kinderrechte im Unterricht altersgerecht zu vermitteln, sie im Alltag der Schule aktiv umzusetzen und gemeinsam zu leben. Die Rechte eines jeden Kindes müssen ganzheitlich auf allen Ebenen und mit allen an Schule Beteiligten verwirklicht werden, nicht nur punktuell. Wenn die Schulen von uns mit dem Siegel „Kinderrechteschule“ ausgezeichnet werden, ist das sowohl ein öffentlichkeitswirksames Symbol für die zentrale Bedeutung der Kinderrechte als auch eine Auszeichnung der kinderrechtebasierten Arbeit dieser Einrichtung. Das Siegel beendet jedoch nicht das Engagement und die Weiterentwicklung der Schulen. Denn die Verwirklichung der Kinderrechte im Bildungsalltag ist ein fortlaufender Prozess. 

Die Kinderrechteschulen des Deutschen Kinderhilfswerkes:

August-Bebel-Schule

Die Motivation der August-Bebel-Schule eine Kinderrechteschule zu sein spiegelt sich in dem Anspruch die Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein für Demokratie und Mitbestimmung zu vermitteln und sie in ihrem sozialen Lernprozess zu unterstützen. 

Ort: Leipzig, Sachsen 
Anzahl der Schüler*innen: 300 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit:2021 

„In unseren Augen ist es maßgebend, die Kinder bei der Entwicklung eines demokratischen und emanzipatorischen Bewusstseins zu begleiten und ihnen eine offene und pluralistische Haltung vorzuleben.“–Nancy Kallenbach, Schulleitung  

Eine Frage an die Schule: Auf welches vergangene Projekt sind Sie besonders stolz?

„Wir haben es letztes Jahr trotz der Pandemie-Einschränkungen geschafft, in allen 15 Klassen einen Projekttag zu den Kinderrechten durchzuführen. Dabei sind unter anderem ein Memory-Spiel und Interviews entstanden. Es wurde auch ein Spielplatz-Test in der Nähe der Schule durchgeführt, um zu erfahren, was am Spielplatz gut oder nicht so gut ist und ob alles funktionsfähig und sauber ist. Eine vierte Klasse hat im Ethikunterricht in einem kleinen Theaterprojekt die Kinderrechte in Szene gesetzt.“ (Nancy Kallenbach, Schulleitung) 

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Friedrich-Wöhler-Schule

Die Motivation der Friedrich-Wöhler-Schule eine Kinderrechteschule zu sein, begründet sich in dem grundlegenden Wunsch für die Kinderrechte zu sensibilisieren, zu agieren und die Kinder zu stärken. Außerdem versteht die Schule darin ihren Beitrag zu Demokratisierung zu leisten.  

Ort: Kassel, Hessen 
Anzahl der Schüler*innen: 200  
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit: 2013 

Das Wohl der Kinder, die wir im Alltag erleben und begleiten, bildet die Basis unseres pädagogischen Handelns.“ - Daniela Schinke, Schulleitung  

Eine Frage an die Schule: Auf welches vergangene Projekt sind Sie besonders stolz? 

„Wir haben viele tolle Projekte und Aktionen zu den Kinderrechten gemacht. So zum Beispiel Beteiligungsaktionen zur Schulhofgestaltung an unserem Standort, Tanz- und Theaterprojekte, Aktionstage zu den Kinderrechten und Besuche an der Kasseler Uni zu Themenbereichen der Kinderrechte. Gemeinsam mit Partnern vor Ort (Schule am Wall, Spielmobil Rote Rübe) haben wir einen großen Kinderrechtetag mit dem Motto „ein Platz für Kinderrechte“, in Kassel durchgeführt. Wir leben im Alltag viele Aspekte der Kinderrechte und bauen sie in unseren Pädagogischen Tagesablauf ein.  

Unsere Kinderkonferenz wird (außerhalb von Pandemien) von den Kindern in einer AG eigenständig vorbereitet, organisiert, umgesetzt und ausgewertet. Wir Erwachsene fungieren dabei als Begleiter*innen und Unterstützer*innen. Diese regelmäßige Kinderkonferenz ist für alle Kinder der Schule und ist im Stundenplan eingebaut.  

Wir haben 2018 und 2019 mit jeweils einer Klasse am Kinderrecht-Filmfestival (Klappe auf für Kinderrechte) teilgenommen. Es sind dabei zwei wunderbare Filme entstanden, die auf einer Prämiere in Berlin uns und anderen beteiligten Kinderrechteschulen gezeigt wurden.“ (Daniela Schinke, Schulleitung) 

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Geschwister-Scholl-Grundschule

Die Motivation der Geschwister-Scholl-Schule als Kinderrechteschule zu wirken, begründet sich in dem Kinderrecht auf Beteiligung. Als Schule im Aufbruch sichern nachhaltig verankerte Kinderrechte und eine alltägliche Ausrichtung nach den Kinderrechten die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler.  

„Seit 2019 sind wir dabei unseren Leitsatz „Wir leben Demokratie“ für alle Beteiligten an unserer Schule weiter zu präzisieren: Dies bedeutet vor allem, dass Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen, Erzieher*innen sowie alle weiteren Mitglieder unseres multiprofessionellen Teams sich dazu verpflichten unsere Schule in Zukunft immer weiter demokratisch zu entwickeln und Kinderrechte in unserem Schulleben nachhaltig zu verankern.“–Kathrin Riedel, Schulleitung. 

Schul-Hund Scholli unterstützt die Kinder tatkräftig.

Ort: Leipzig, Sachsen 
Anzahl der Schüler*innen: 400 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit:2021

Eine Frage an die Schule: Wie können sich die Schülerinnen und Schüler aktiv am Schulalltag beteiligen? 

„In den vergangenen zwei Jahren ist es uns gelungen den Klassenrat als Beteiligungsmöglichkeit in allen Klassen zu etablieren. Dabei lernen alle Beteiligten miteinander zu kommunizieren, verlässlich zu handeln, Verantwortung zu übernehmen sowie mit Kritik umzugehen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Im Schulkinderrat werden die Themen der Kinder durch die gewählten Klassensprecher*innen zusammengetragen, diskutiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Die Klassenräte und der Schulkinderrat werden bei uns sowohl von den Schul- als auch von den Hortpädagogen gemeinsam begleitet und unterstützt.“ (Kathrin Riedel, Schulleitung) 

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Grundschule am Humboldtring 

Die Grundschule am Humboldtring nimmt an dem Projekt der Kinderrechteschulen teil, damit jedes einzelne Kinder Demokratiebildung erfährt. Denn Kinder sollen bereits in der Grundschule lernen, dass jede Stimme – also auch ihre Stimme – gehört wird. 

Ort: Potsdam, Brandenburg 
Anzahl der Schüler*innen: 350 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit:2016 

„Oft sind es kleine Gesten, Inhalte im Unterricht oder Gespräche in einem geschützten Rahmen, die die Kinder täglich darin bekräftigen, ihre Kinderrechte einzufordern und selbstbewusst wahrzunehmen.“ – Kerstin Barz, Schulleitung 

Eine Frage an die Schule: Wie können sich die Schülerinnen und Schüler aktiv am Schulalltag beteiligen?

„An der Grundschule am Humboldtring werden die Interessen der Schülerschaft durch die gewählte Schülervertretung in die zuständigen Schulgremien getragen. Zusätzlich werden die Meinungen der Schülerinnen für die Schul- und Kommunalebene durch Umfragen erfasst z.B. jüngst die Gestaltung eines Skateparks im Kiez, das Sicherheitsgefühl im Straßenverkehr (auf dem Weg zur Schule), die Evaluation des Schulessens, die Auswahl der Spielsachen für die Spielekiste oder zur Gestaltung der Ganztagsangebote. Des Weiteren wird für das Schuljahr 2021/22 der Aufbau eines Schülerparlamentes angestrebt, um die Beteiligungsmöglichkeiten unserer Schülerschaft weiter auszubauen.“ (Kerstin Barz, Schulleitung) 

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Grundschule am Jakobsberg

Ort: Ockenheim, Rheinland-Pfalz 
Anzahl der Schüler*innen: 90 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit:2019

Grundschule an der Marie

Der Schulleiter der Grundschule an der Marie, Jürgen Stolze, veranschaulicht die Motivation der Schule sich für die Kinderrechte einzusetzen folgendermaßen: „Kinder sind Menschen und haben ein Anrecht auf eine Stimme. Schule muss deshalb ein (geschützter) Ort sein, an dem sie uns zeigen, wie es morgen sein kann. Indem wir Ihnen Gehör, Stimme und Auftritt ermöglichen, sichern wir ihnen dauerhaft Rechte, die für uns selbstverständlich sind.“ 

Ort: Berlin 
Anzahl der Schüler*innen: 480 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit: 2014 

Eine Frage an die Schule: Wie können sich die Schülerinnen und Schüler aktiv am Schulalltag beteiligen? 

„Durch eigene Veranstaltungen (Hoffest, Tag der offenen Tür, Englischfest-Kinder führen Kinder in die englische Sprache ein, durch den Kinderrechteprojekttag, durch das Kinderparlament, an dem auch Eltern teilnehmen müssen, durch Patenschaften mit anderen Lerngruppen und Kindern, durch das Ehrenamt im Kiez mit ca. 50 Partner*innen...“ und vieles mehr. (Jürgen Stolze, Schulleitung) 

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Grundschule der Ersten Kreativitätsschule Sachsen-Anhalt e.V. (KREA) 

Die Motivation der KREA am Projekt der Kinderrechteschulen mitzuwirken, liegt in dem Wunsch die Kinderrechte als gelebten Alltag zu verankern. Die Kinderrechte werden an der Schule als der erste Schritt in Richtung politischer Bildung verstanden, umso wichtiger ist, dass „[...]alle Kinder wissen, dass Kinderrechte zur Normalität im Alltag gehören müssen.“–Michael Arndt, Schulleitung 

Ort: Halle, Sachsen-Anhalt 
Anzahl der Schüler*innen: 150 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit:2021 

„Dem Bild eines Aquariums nachempfunden, kann man in unsere Schule hineinschauen, aber ebenso hinaus.“ -aus dem Schulkonzept der Ersten Kreativitätsschule Sachsen-Anhalt e.V. 

Eine Frage an die Schule: Wie können sich die Schülerinnen und Schüler aktiv am Schulalltag beteiligen?

„Wir haben nicht nur den Schülerrat und die Kinderkonferenzen, sondern beginnen und beenden jede Woche mit einem Morgenkreis oder Abschlusskreis. Im Alltag können die Schüler*innen außerdem in der Schülerfirma KREA-Kleckse mitarbeiten und ihre Kurse frei wählen (Klasse 3 und 4). Zudem haben die Schüler*innen eigenständig den Schulkunstwettbewerb gestaltet: von der Themenfindung, der Jury zur Auswahl der Gewinner*innen, der Teilnahme am Wettbewerb und der Gestaltung der Vernissage.“ (Michael Arndt, Schulleitung) 

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Grundschule Fallersleben

Die Motivation der Grundschule Fallersleben am Projekt der Kinderrechteschulen mitzuwirken, wird maßgeblich durch das Kinderrecht auf Beteiligung getragen.  

Ort: Wolfsburg, Niedersachsen 
Anzahl der Schüler*innen: 420 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit: 2015 

„Das Recht auf Beteiligung, wo immer es möglich ist, stellen wir in den Vordergrund unserer Arbeit, eng verbunden mit dem Anspruch, dass ausnahmslos alle Kinder unserer Schule die gleichen Chancen für einen guten Bildungsweg bekommen sollen.“–Monika Dittmer, Schulleitung  

Eine Frage an die Schule: Wie können sich die Schülerinnen und Schüler aktiv am Schulalltag beteiligen?

„Wir praktizieren viele unterschiedliche Beteiligungs- und Mitwirkungsformen, die wir im Schulalltag verankert haben. Wegen der Pandemie ließen sich größere Aktionen nicht durchführen, aber die vielen Möglichkeiten zur Mitwirkung werden weiter durchgeführt, z.B. wöchentlicher Klassenrat, monatliche SV-Sitzungen, verschiedene Dienste, wie Spielhausdienst, Büchereidienst, von Schüler*innen mitgestalteter Schulhof, Streitschlichter, Mitbestimmung des AG-Angebotes, Feedback zum Mittagessenangebot, die Pflege des Schulgartens...“ um nur einige zu nennen. (Monika Dittmer, Schulleitung) 

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Laagbergschule

Als jahrgangsgemischte Grundschule, liegt die Motivation der Laagbergschule besonders auf der Chancengleichheit im Bildungswesen. So erklärt Ute Gezer, die Schulleiterin: „Wir schreiben uns auf die Fahne, dass jedes Kind individuell, in seinem eigenen Lerntempo, nach seinen eigenen Lernvoraussetzungen Neues erlernen und seine Kompetenzen erweitern soll.“ 

Ort: Wolfsburg, Niedersachsen 
Anzahl der Schüler*innen: 250 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit:2015 

Eine Frage an die Schule: Auf welches vergangene Projekt sind Sie besonders stolz?

„Im Schuljahr 2019 haben zwei Lerngruppen das Kinderrecht „Recht auf Bildung“ behandelt und daraus ein eigenes Projekt entwickelt. Die Lerngruppen haben sich für eine Spendenaktion „Schulen in Afrika“ entschieden. Sie haben Flyer und Plakate erstellt und den Verkauf organisiert. Durch den Kuchen- und Waffelverkauf wurden rund 540 Euro Spenden eingesammelt. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler an einer Postkartenaktion mit einer Schule in Südafrika teilgenommen. Den Kontakt dahin stellte eine ehemalige Schülerin der Laagbergschule her, die zu dem Zeitpunkt in Südafrika war. Die gemeinsame Kinderrechte-Song-Aktion mit dem Kinderhilfswerk war außerdem ein besonderes Highlight. Das Schreiben der Texte, die Aufnahmen und letztendlich das Ergebnis schufen Laagbergschul-Identität und stärkte die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein ihre Rechte einzufordern.“ (Ute Gezer, Schulleitung) 

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Lieberfeld-Grundschule

Das Kollegium der Lieberfeld-Grundschule versteht sich als Anwaltschaft der Kinderrechte und schöpft aus dieser Aufgabe die Motivation sich am Projekt der Kinderrechteschulen zu beteiligen. So erklärt Jutta Portugall, die Schulleiterin: “Die Kinder sollen sich ernst genommen fühlen und die Schule als Schutzraum empfinden.” 

Ort: Dortmund, Nordrheinwestfahlen 
Anzahl der Schüler*innen: 300 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit:2019 

Eine Frage an die Schule: Auf welches vergangene Projekt sind Sie besonders stolz?

“Im Schülerparlament haben die Kinder artikuliert, dass sie gerne mehr unterschiedliches Pausenspielzeug und Fahrzeuge haben wollen. Daraufhin wurde zusammen mit den Kindern das neue Spielzeug ausgesucht und ein dazugehöriger Container angeschafft. Diesen gestalteten die Kinder nach ihren Vorstellungen mit Farbe. Im Rahmen der Neugestaltung des Schulhofs war die Auswahl der festverankerten Spielgeräte auf dem Schulhof ein großes Projekt. Im Schülerparlament haben die Klassenvertreter*innen die Wünsche zusammengetragen, um dann verschiedene Spielgeräte ausgesucht.” (Jutta Portugall, Schulleitung) 

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Schloss-Ardeck-Grundschule

Die Motivation der Schloss-Ardeck-Grundschule am Projekt der Kinderrechteschulen mitzuwirken, begründet sich im Kinderrecht auf Beteiligung. Maren Auen, die Schulleiterin erklärt, dass Kinder besonders in der Schule „lernen, dass Ihre Meinung wichtig ist, um demokratische Prozesse in Gang zu bringen. [...] So lernen sie zu argumentieren, andere Meinungen stehen lassen zu können, Kompromisse zu finden und sich für ihre Rechte einzusetzen.“ 

Ort: Gau-Algesheim, Rheinland-Pfalz 
Anzahl der Schüler*innen: 270 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit:2017

Eine Frage an die Schule: Auf welches vergangene Projekt sind Sie besonders stolz? 

„Besonders stolz sind wir immer dann, wenn Kinder sich über den Schulalltag hinaus für Ihre Rechte einsetzen. So haben die Kinder einen Brief an die Tageszeitung verfasst als in unserer Stadt eineUnterkunft für Flüchtlingskinder ohne Begleitung etabliert wurde. Innerhalb der Bürger der Stadt gab es zu diesem Projekt sehr geteilte Meinungen und so war es ausgesprochen wichtig, dass sich die Kinder mit ihrer Stimme für andere Kinder und Jugendliche auf Basis der Kinderrechte eingesetzt haben. Dies hat einige Menschen nachdenklich gestimmt.“ (Maren Auen, Schulleitung) 

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Schule am Wall

Die Motivation der Schule am Wall eine Kinderrechteschule zu sein, baut auf dem Anliegen auf eine grundsätzliche Haltung zu vermitteln. So steht der respektvolle Umgang von Schülern und Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften an der Schule in besonderem Fokus. Damit wird deutlich gelebt, dass die Kinderrechte für alle Kinder gelten und kein Kind benachteiligt werden darf.  

Ort: Kassel, Hessen 
Anzahl der Schüler*innen: 330 
Ausgezeichnet als Kinderrechteschule seit: 2014 

„Wir möchten unsere Schüler stärken und ihnen zeigen, dass sie Rechte haben […]” - Sonja Timmer, Schulleitung 

Eine Frage an die Schule: Wie können sich die Schülerinnen und Schüler aktiv am Schulalltag beteiligen? 

„Wir bieten den Kindern verschiedene Möglichkeiten, um eine Beteiligung zu gewährleisten. Zum Beispiel haben wir jede Woche einen Klassenrat mit Klassenlehrer*in und Bezugserzieher*in und sechs Mal im Jahr eine Kinderkonferenz, an der alle Schüler und Mitarbeiter*innen der Schule teilnehmen. Ebenso wir haben ein wöchentliches Buddy-Treffen (Treffen der Schülervertreter*innen).“ (Sonja Timmer, Schulleitung) 

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