Kinderrechte in Deutschland
Engagement – Information – Vernetzung

Das Projekt Kinderrechteschulen

Grundschulen fit für Kinderrechte

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt interessierte Grund­schu­len ein gan­zes Jahr da­bei, Kin­der­rech­te im Schul­um­feld zu ver­mit­teln, sie spie­le­risch auf­zu­be­rei­ten und um­zu­set­zen. Nach er­folg­rei­chem Pro­jekt­ab­lauf wird die Grund­schule mit dem Sie­gel „Kin­der­rechte­schule“ aus­ge­zeich­net.

Kinderrechte, aber wie?

Das Deutsche Kinderhilfswerk bietet den teilnehmenden Grundschulen eine fachliche Beratung und Begleitung rund um die Vermittlung und Umsetzung von Kinderrechten. Das Angebot umfasst im Einzelnen:

  • das Arbeitsheft „Hier steht nichts drin – was du nicht über Kin­der­rechte wissen musst.“ sowie weitere Arbeitsmaterialien
  • die Entwicklung eines individuellen Jahresplans für die Ver­mitt­lung und Ver­an­ke­rung von Kinderrechten in der gesamten Institution
  • eine thematische Einführungsveranstaltung für das Lehrpersonal
  • die gemeinsame Planung, Vorbereitung und Durchführung eines Kinderrechte-Aktionstags an der Schule
  • eine Reflektion zum Projektverlauf sowie die Entwicklung eines Maßnahmenplans für die Verankerung des Themas in den Folgejahren
  • optional: die Teilnahme am Programm KINDERCENT, in welchem Kindergruppen lernen, sich selbst aktiv für andere einzusetzen
Wer kann mitmachen?

Das Angebot richtet sich an Grundschulen, denen die politische Bildung und Beteiligung von Kindern ein besonderes Anliegen ist.

Von Vorteil ist, wenn bereits Beteiligungsstrukturen für Schülerinnen und Schüler etabliert wurden. Interessierte Schulen können sich jeweils zu Beginn des Jahres beim Deutschen Kinderhilfswerk bewerben.

Was muss die Schule tun?

Für die erfolgreiche Durchführung des Projekts ist besonders wichtig, dass das gesamte Kol­le­gium der Grundschule bereit ist, sich mit den Kin­der­rech­ten intensiv auseinander zu setzen so­wie an deren Ver­brei­tung und Um­set­zung im Schulumfeld ak­tiv mit­zu­wir­ken. Es kann bei­spiels­wei­se hilf­reich sein, eine oder mehrere Ar­beits­grup­pen zu bil­den, die sich mit der Ver­an­kerung von Kin­der­rech­ten im Schul­cur­ri­cu­lum und der Vor­be­rei­tung des Ak­tions­tags beschäftigen. Zudem sollte an der Schule mindestens eine feste Ansprechpartne­rin/ein fester An­sprech­part­ner zur Verfügung ste­hen.

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